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Wir unterscheiden grundsätzlich zwischen Erziehungsschnitt bei Jungbäumen und dem Verjüngungsschnitt bei älteren Bäumen.
Beim Erziehungsschnitt entfernen wir zu dichtes Astwerk und bringen den Baum in die gewünschte Form. Die Leitäste bringen wir entsprechend der Baumform in die richtige Stellung und kürzen sie so ein, dass sie gleich hoch sind (Saftwaage). Wasserschosse entfernen wir oder binden sie in die Waagrechte, damit ein Saftstau entsteht und Blüten angesetzt werden.
Der Verjüngungsschnitt soll ein Vergreisen des Baumes verhindern. Dies erreichen wir durch Ausschneiden von abgetragenen Ästen und entsprechendes Auslichten, damit möglichst viel Licht in die Baumkrone gelangt. Dadurch erhält der Baum eine ausreichende Assimilationsfläche, was wiederum das Baumwachstum und die Fruchtentwicklung begünstigt.
Der Sommerschnitt dient in erster Linie dazu, die Baumkrone auszulichten um die Fruchtausfärbung zu begünstigen. Weiters fördert das vorzeitige Entfernen von zu dichtem Astwerk die Entwicklung der verbleibenden Äste und die Fruchtentwicklung.